
Die Situation dürfte jeder Facebook-Nutzer kennen: Man hat beim Stöbern ein interessantes Video gesehen und möchte dieses später noch einmal angucken oder jemandem zeigen. Das erneute Auffinden gestaltet sich aber häufig als äußerst schwierig, wenn man sich nicht daran erinnert, wer den Clip gepostet hat.
Hier kommt die Funktion Graph Search ins Spiel, mit der Facebook es zumindest englischsprachigen Nutzern bereits ermöglicht, das soziale Netzwerk zu durchforsten. Wie Facebook gestern bekanntgegeben hat, wird es künftig auch auf Smartphones möglich sein, nach bestimmten Posts zu suchen – beispielsweise nach Namen kombiniert mit Schlagwörtern, die dann logischerweise in dem gesuchten Post beziehungsweise der Foto- oder Videobeschreibung vorhanden sein müssen.
Wie Facebook explizit noch einmal versichert, spuckt Graph Search nur Ergebnisse aus, die auch tatsächlich mit einem selbst geteilt wurden. Die Öffentlichkeitsabteilung versucht hier offenbar schon einmal, dem inzwischen bei jeder Neuerung erwarteten Privatsphäre-Shitstorm entgegenzuwirken.
Das Update für die Graph Search soll diese Woche zunächst für die iOS-App – und das auch nur für diejenigen, die Facebook in englischer Sprache nutzen. Wann Android und der Rest der Welt in den Genuss der erweiterten Suche kommen, wurde bislang nicht verraten.
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