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Blizzards Fantasy-Kartenspiel Hearthstone erscheint für Android-Tablets
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Opera aktualisiert iOS-Browser Coast und Mini
Die Browser-Updates integrieren verschiedene iOS-8-Funktionen: Coast unterstützt nun Handoff zur Übertragung offener Webseiten. Eine Erweiterung soll es Opera-Nutzern leichter machen, Links aus anderen Apps zu öffnen.![]()
BMW: Autonom Einparken per Smartwatch-Befehl
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Festplatten-Hersteller HGST kauft Flash-Experten Skyera
All-Flash-Speichersysteme von Skyera zielen auf ein besonders günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis und erweitern das Flash-Angebot der Western-Digital-Sparte HGST.![]()
Das Warten hat ein Ende: Spiele-Engine Godot 1.0 ist erschienen
Ihr Hersteller schickt die Spiele-Engine als Open-Source-Konkurrenten von Unity3D ins Rennen. Nach mehrjähriger Entwicklung scheint Godot nun stabil zu sein.![]()
Apples E-Book-Berufung: Kritische Fragen an die Klägerseite
Für den iBookstore hat Apple illegale Preisabsprachen getroffen, urteilte ein Gericht im vergangenen Jahr. Im nun eröffneten Berufungsverfahren haben die zuständigen Richter das Urteil in Frage gestellt und Amazons Rolle als “Monopolist” angeführt.![]()
l+f: FBI nutzte Metasploit
Dessen Decloacking Engine half dabei, Tor-Nutzer zu enttarnen.
Smart Home: Google Nest mit Sprachbefehlen steuern
Google hat seinen intelligenten Thermostat Nest um eine Sprachsteuerung erweitert. Zudem erkennt der Thermostat, wann er anfangen muss zu heizen, damit der Anwender beim Betreten der Wohnung nicht frieren muss. (Hausautomation, Google)
Google hat seinen intelligenten Thermostat Nest um eine Sprachsteuerung erweitert. Zudem erkennt der Thermostat, wann er anfangen muss zu heizen, damit der Anwender beim Betreten der Wohnung nicht frieren muss. (Hausautomation, Google) Helmkamera-Träger durch ihre Bewegungen identifizierbar
Träger von Helmkameras sind identifizierbar, auch wenn sie selbst nicht auf den Videos zu sehen sind. Verantwortlich dafür ist der eigene Körperbau, der sich sehr speziell auf Wackler in den Aufnahmen auswirkt.
Mit GoPros, Google Glass & Co. lassen sich Geschehnisse unauffällig aufnehmen, ohne dass der Kameramann selbst auf dem Video zu sehen wäre. Wie Forscher der Hebräischen Universität von Jerusalem herausgefunden haben, sind die Filmer aber keineswegs anonym. Körperbau, Skelett, Muskeln, Größe und Haltung des Trägers sorgen für Kamera-Wackler, die Professor Shmuel Peleg und Yedid Hoshen fast so eindeutig sind wie ein Fingerabdruck.
Wie The Verge berichtet, reichten den Forschern im konkreten Fall vier Sekunden Videomaterial aus, um anhand des „optischen Flows“ die Identität der Versuchspersonen ermitteln. „Es ist wie ein Fingerabdruck“, so Peleg. „Um eine Person zu finden, musst Du erst einmal deren Fingerabdruck haben. Aber wir können zwei Videos vergleichen und sagen, ob diese von der gleichen Person aufgenommen wurden oder nicht.“
Als Körperwackel-Fingerabdruck brauche man aber nicht unbedingt mit einer Helmkamera aufgenommenes Videomaterial. Wie die beiden Forscher erklären, ließen sich die erforderlichen Informationen bezüglich der Physiognomie des Trägers auch aus Videos gewinnen, die die jeweiligen Personen zeigen, beispielsweise Aufnahmen von Überwachungskameras. Fun Fact von der Insel: Auf elf Briten kommt eine Überwachungskamera.
Wie die Forscher in ihrem Paper weiter schreiben, ließe sich auf diese Art und Weise aber beispielsweise auch eine Diebstahlsicherung für tragbare Kameras entwickeln. Passt das Wackler-Profil nicht zum rechtmäßigen Besitzer, würde die Helmkamera dann einfach den Dienst verweigern.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass analog zu den Helmkameras auch möglich ist, ein Bewegungsprofil für aus der Hand aufgenommene Videos zu ermitteln – und dann eben wieder über Vergleiche mit bekanntem Material den Kameramann zu ermitteln. Schließlich sind wir bei der Physiognomie der Arme auch alle ein bisschen unterschiedlich.
Unterm Strich zeigen diese Forschungsergebnisse ein weiteres Mal, wie viele Daten wir auch ungewollt streuen. Abgesehen von den Spuren, die wir beim Hochladen von Videos hinterlassen, erlauben auch die Clips selbst mehr Rückschlüsse auf uns, als uns möglicherweise lieb ist. Und viele dieser Technologien und Auswertungsmöglichkeiten stehen ja erst noch am Anfang.
Das mag mir nun völlig egal sein, wenn ich mich ab und zu mal beim Skifahren oder Bergsteigen filme. Aber wenn ich dann einmal im Parcours-Stil durch abgesperrtes Privatgelände turne oder gegen grenzdemokratische Regime demonstriere und mich dabei filme, sollte ich mir im Klaren sein, dass ich möglicherweise anhand des Videomaterials identifizierbar bin.
Vielleicht gibt es ja auch bald eine Möglichkeit, über einen optischen Bildstabilisator für eine Anonymisierung zu sorgen.
Quelle: TheVerge
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